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Sellers Bench startet in Deutschland mit SDR-, BDR- und Account-Executive-Rollen.Was das heißt →

Transparenz

So sortieren wir.
Vollständig, nicht ungefähr.

Diese Seite erklärt, welche Signale die Reihenfolge der Karten bestimmen und welche ausdrücklich nicht. Sie wird aus derselben Konfiguration erzeugt wie die Erklärung „Warum sehe ich das?“ in der Anwendung – beide können deshalb nicht auseinanderlaufen.

Der Ablauf in vier Schritten.

  1. Schritt 01

    Harte Kriterien prüfen

    Alles, was gegen selbst gesetzte Muss-Kriterien verstößt, fällt raus. Dieser Schritt lässt sich durch keinen Bonus überschreiben.

  2. Schritt 02

    Passung je Richtung berechnen

    Wie gut erfüllt die Gegenseite die Wünsche dieser Seite? Einmal aus Sicht der Kandidatin, einmal aus Sicht der Firma.

  3. Schritt 03

    Beide Richtungen verbinden

    Über das geometrische Mittel. Dadurch schlägt eine sehr gute Seite eine sehr schlechte nicht einfach nieder – beidseitige Passung gewinnt.

  4. Schritt 04

    Reihenfolge bilden

    Gegenseitiges Interesse nach vorn, Auslastung dämpfen, einen festen Anteil für Sichtbarkeits-Ausgleich reservieren.

Die Signale und ihr Gewicht.

SignalGewichtWas dahintersteht
Harte Kriterien (Gate)AusschlussRolle, Gehaltsband-Überlappung, Standort und Remote-Modell, Sprachniveau. Nur Kriterien, die ihr selbst gesetzt habt. Was hier nicht passt, erscheint gar nicht – auch nicht mit Bonus.
Fachliche PassunghochSegment, Verkaufszyklus, durchschnittliche Deal-Größe, Quotenerfüllung, Tech-Stack, Branchenerfahrung.
VergütunghochÜberlappung zwischen erwartetem OTE und angebotenem Band, inklusive Fixum-Anteil.
Region und ArbeitsmodellmittelEntfernung, Remote-Anteil, Anwesenheitstage.
Soft-Fit-Fragebogenniedrig12 Fragen zu Arbeitsweise und Zusammenarbeit, jeweils mit eigener Wichtigkeitsgewichtung. Nie ausschließend.
Antwortverhalten der FirmamittelFirmen mit einer Antwortquote unter 60 Prozent werden seltener ausgespielt. Für Kandidatinnen und Kandidaten gibt es keine solche Regel.
Gegenseitiges Interessesehr hochHat eine Seite bereits Interesse gezeigt, rückt die Karte der anderen Seite nach vorn. Das ist der stärkste einzelne Einfluss auf die Reihenfolge.
Auslastung eines ProfilsdämpfendWer bereits viele offene Anfragen hat, wird seltener gezeigt. Sonst bekämen wenige Profile alle Anfragen.
Sichtbarkeits-Ausgleich15–20 % der PlätzeEin Teil der täglichen Auswahl wird nicht nach Passung gefüllt, sondern nach bisher geringster Sichtbarkeit. Das verhindert, dass gute Profile nie erscheinen.

Was wir nicht tun.
Technisch ausgeschlossen, nicht nur unterlassen.

  • Es gibt keine automatische Absage. Kein Profil wird durch einen Score aussortiert.
  • Es gibt keine bezahlte Sichtbarkeit. Reihenfolge lässt sich nicht kaufen.
  • Alter, Geschlecht, Herkunft, Name, Foto und Hochschule sind keine Kriterien – diese Felder existieren im Datenmodell nicht.
  • Berufserfahrung wird bei zwölf Jahren gedeckelt, damit sie kein Ersatzmerkmal für das Alter wird.
  • Es gibt keinen maschinell gelernten Score. Die Sortierung folgt festgelegten Regeln, die hier stehen.
  • Kontosperren erfolgen nie automatisch durch ein Muster oder ein Sprachmodell.

Die Entscheidung trifft ein Mensch

Die Reihenfolge ist eine Empfehlung. Jede Interessensbekundung und jede Absage wird von einer Person ausgelöst und mit Zeitstempel protokolliert. Es gibt keinen Knopf, der alle Karten auf einmal ablehnt.

Grundlage: Art. 22 DSGVO, DSA Art. 27, KI-Verordnung der EU.

Du kannst die Reihenfolge beeinflussen

Deine harten Kriterien, dein Gehaltsband, deine Region und deine Antworten im Fragebogen bestimmen, was du siehst. Je vollständiger dein Profil, desto genauer die Auswahl. Zu jeder einzelnen Karte kannst du dir die drei stärksten Gründe anzeigen lassen.